Patienten leiden unter Behandlungsfehlern

Die Erwartungen an eine ärztliche Behandlung sind groß und dürfen auch groß sein. Die Gesundheit ist eines der wertvollsten Güter des Menschen. 

Darum ist auch der Maßstab, an dem sich ein Arzt messen lassen muss, ein besonderer. Er muss sich an die medizinischen Standards halten und die besondere Situation des Patienten berücksichtigen. 0 - 8 - 15 Lösungen sind nicht angebracht.

 

Bleibt der Erfolg einer Behandlung aus oder erscheint sie sogar fehlerhaft, dann hat der Patient vom Gesetz Rechte eingeräumt bekommen, die ihm zumindest einen finanziellen Ausgleich in Form von Schmerzensgeld und Schadensersatz geben. 

 

Die Durchsetzung solcher Ansprüche ist weder einfach noch schnell zu erreichen.

Fachlicher anwaltlicher Rat ist schon wegen des Gleichgewichts im Streit mit den Haftpflichtversicherungen der Ärzte unerlässlich.

 

Mit dem Patientenrechtegesetz ist die Position des Patienten und sind seine Rechte deutlicher aus dem Gesetz abzulesen. 

Die Verjährung von Ansprüchen nach Behandlungsfehlern ist dabei ein besonderes Problem. 

 

Schadensersatz und Schmerzensgeldansprüche aus Behandlungsfehlern verjähren regelmäßig in drei Jahren. Dennoch können Ansprüche nach Behandlungsfehlern häufig auch dann noch geltend gemacht werden, wenn die ärztliche Behandlung bereits viele Jahre zurückliegt. In jedem Einzelfall ist hier eine gesonderte Prüfung nötig ob der Patient Kenntnis davon hatte, dass seine gesundheitlichen Probleme aus einer Fehlbehandlung resultieren. Eine endgültige Verjährung tritt erst nach 30 Jahren ein. 

Brigitte Roth

Rechtsanwältin

 

Fachanwältin für Medizinrecht

 

Fachanwältin für Familienrecht

Dipl. Betriebswirt (FH)

 


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